6 Soziale Medien für Dein Unternehmen

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Heute schon durch Stories geklickt? Ja? - Wir auch!

Soziale Medien sind überall präsent. Egal ob man Facebook & Co. als Zeitverschwendung sieht oder als DIE moderne Kommunikationsweise – Man muss das unglaubliche Potenzial anerkennen, das diesen Netzwerken innewohnt.

Das gilt sowohl für Privatpersonen, als auch für Unternehmer. Deshalb möchten wir Dir in diesem Artikel zeigen wie Du das richtige soziale Medium für Deinen Erfolg wählst. Unabhängig davon für welche Plattformen Du dich entscheidest, Social Media-Kanäle helfen Dir auch das Ranking Deiner Webseite zu verbessern. Dabei werden nämlich Links von und zu externen Ressourcen generiert, die von Suchmaschinen wie Google gerne gesehen werden.

Facebook

Beginnen wir mit Facebook. Zwar gab es andere Plattformen wie MySpace schon einige Zeit zuvor aber nichtsdestotrotz hat Facebook die Social Media-Manie wie kein anderer entfacht. Mittlerweile hat Facebook fast 1,9 Mrd. Nutzer in fast allen Ländern der Welt. Und durch Smartphones & Co. Sind diese Nutzer zunehmend auch überall und jederzeit erreichbar. Unter den 16 – 35 jährigen Internetnutzern haben sogar über 80% einen Facebook-Account.

Ursprünglich nur für Bilder und Statusupdates gedacht, ist Facebook mittlerweile auch einer der Hauptdistributoren von Nachrichten: laut dem Reuters Institute for the Study of Journalism nutzen knapp 22% das Medium um sich über News zu informieren.

Dass Facebook auch als Plattform für seriöse bzw. kommerzielle Inhalte fungiert, haben nicht nur Nachrichtensender herausgefunden – Da so ziemlich jede Altersgruppe und jedes Sub-Sub-Sub-Genre auf dem Netzwerk vertreten ist, eignet sich Facebook damit auch für so ziemlich jede Art der Werbung. Die eigenen Analysetools der Plattform ermöglichen es, die eigenen Beiträge so zu promoten, dass sie genau die Richtigen erreichen – und das zu einem vernünftigen Preis.

Gut zu wissen: Facebook ist direkt hinter Google der größte Anbieter für Onlinewerbung.

Instagram

Ziemlich ähnlich sieht es auf der – ebenfalls zum Facebook-Konzern gehörenden – Plattform Instagram aus. Über eine Milliarde Nutzer zählt das Medium, von denen laut Statista ein gutes Viertel täglich aktiv ist.

Dieses Social Media-Netzwerk ist jedoch eher durch die junge Generation dominiert. Zwar haben alteingesessene Medien wie die Tagesschau auch Instagram-Accounts die mehrmals täglich mit Beiträgen gepflegt werden, die wirklich Magneten sind jedoch Influencer.

So haben Weltstars wie Cristiano Ronaldo sage und schreibe über 250 Mio.(!!!) Follower. Zum Vergleich: das ist mehr als das Dreifache der Einwohnerzahl der Bundesrepublik Deutschland. Und diese Reichweite wird auch genutzt. So macht Ronaldo bspw. Werbung für sein Parfüm.

Wenn man pessimistisch davon ausgeht, dass jeder Dritte das Bild mit „Gefällt mir“ markiert hat, sind das über 12 Mio. Menschen, die mit der Werbung erreicht wurden. Und zwar nicht willkürliche Menschen, sondern speziell Fans des Fußballers, die versuchen ihrem Idol nachzueifern und somit vermutlich anfälliger dafür sind, sich sein Parfüm zu kaufen.

Aber auch kleinere Accounts mit „nur“ 40.000 Followern haben auch aufgrund der „Explore“-Funktion eine immense Reichweite, denn durch die Funktion werden die eigenen Posts nicht nur den eigenen Followern angezeigt, sondern auch potenziellen neuen Fans.

Aber was hat das mit Dir und Deinem Unternehmen zu tun? Naja zum einen bedeutet das, dass ein eigener Instagram-Account in vielen Fällen Sinn macht. Außerdem lassen sich die Instagram-Posts sehr leicht auf Deiner Facebook-Seite teilen, wodurch Du auch dort deine Reichweite erhöhen kannst. Zum anderen kannst Du mit Influencern Kooperationen eingehen um Dein Produkt durch den oder die Instagrammer/in präsentieren zu lassen. Darauf werden wir aber noch einmal in einem separaten Artikel eingehen. Zudem bietet Instagram auch eigene Werbeflächen zwischen den Postings und Stories an, welche Du für Deine Beiträge nutzen kannst um Dich über Deine Follower hinaus bekannt zu machen.

LinkedIn & Xing

Bist Du eher im B2B-Bereich tätig oder bietest Dienstleistungen an, ist LinkedIn zur Markenbildung ein Muss. Für beide Bereiche ist Instagram als Werbeplattform weniger geeignet, da Instagram erstens vorwiegend durch Privatpersonen genutzt wird und zweitens Dienstleistungen schwierig ansprechend in Bilder verpackt werden können: Es ist einfach wesentlich leichter ein Paar Kopfhörer oder Kosmetik grafisch in Szene zu setzen als bspw. das Programmieren einer Webseite.

Hier kommt LinkedIn ins Spiel: mit rund 575 Mio. Nutzern weltweit ist das Netzwerk zwar kleiner als Instagram oder Facebook, es ist jedoch vorwiegend für kommerzielle Themen wie das Anbieten einer Dienstleistung gedacht.

Da die Nutzer sich auf LinkedIn & Xing in der Regel ausschließlich über berufliche Dinge austauschen wollen, kann man seine eigene Firma und Ihre Leistungen auch relativ offensiv anbieten, während man bei Instagram und Facebook diesbezüglich etwas zurückhaltender oder subtiler vorgehen sollte.

Sprich auf LinkedIn ruhig über die tollen Neuigkeiten in Deinem Unternehmen oder darüber wie Deine Produkte den Lesern helfen können. So machst Du dich zum einen nahbar und transparent (Stichwort Employer Branding!) und gewinnst so obendrein den ein oder anderen neuen Kunden oder Mitarbeiter dazu.

Nun aber zu Xing: Im Grunde genommen sind LinkedIn & Xing sich relativ ähnlich. Der bedeutendste Unterschied ist jedoch der, dass Xing ausschließlich im deutschsprachigen Raum verwendet wird während LinkedIn auf ein internationales Publikum ausgelegt ist. In Bezug auf die Reichweite und die Selbstpräsentationsmöglichkeiten würden wir daher eher LinkedIn empfehlen.

Wenn Du jedoch vorwiegend KMUs – kleiner und mittlere Unternehmen – ansprechen willst, wirst du mit Xing vermutlich bessere Karten haben, da diese hier eher anzutreffen sind. Allerdings sind die Möglichkeiten ansprechende Postings etc. zu erstellen deutlich rudimentärer als bei LinkedIn.

Auch diese beiden Plattformen haben die Macht der Werbung erkannt und ermöglichen Dir die gesponsorte Platzierung der Inhalte zu Werbezwecken.

Pinterest

Eine weitere, jedoch weniger genutzte Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen, ist Pinterest. Auf dieser Plattform suchen Nutzer nach neuen Inspirationen – bspw. für neue Gerichte oder Reiseziele. Entsprechend bieten sich für Unternehmen die Möglichkeiten, Ihre Produkte auf dem eigenen Kanal oder gegen Bezahlung zu bewerben. Allerdings besteht auch hier das Problem, dass sich Dienstleistungen oder Produkte für den B2B-Bereich grafisch nur schlecht ansprechend darstellen lassen.

YouTube

Jeder kennt YouTube und fast jeder nutzt es. Entsprechend ist es nicht verwunderlich, dass YouTube als potenzielle Werbeplattform in Frage kommt. Allerdings gibt es einige Punkte, die Du beachten solltest.

Erstens ist es nicht besonders üblich seine Lieblingsunternehmen auf YouTube zu abonnieren. Es ist also eher unwahrscheinlich, dass Du hier große Reichweite aufbauen kannst. Auch Werbung am Anfang oder – Gott bewahre – mitten in Videos würden wir nicht empfehlen: beides wird als störend empfunden und dem Inhalt kaum Beachtung geschenkt. Werbepausen mitten in Videos sind noch schlimmer und bewirken mitunter, dass ein Produkt des Trotzes wegen weniger gekauft wird.

Zudem ist es schwierig mit den guten Werbevideos – die auffallend oft für Getränke sind – mitzuhalten, da diese oft sehr aufwändig produziert wurden. Ein amateurhaft gedrehtes Video fällt negativ auf und kann zwischen den teilweise sehr professionell gedrehten Vlogs & Co. kaum punkten.

Allgemein würden wir Werbevideos auf YouTube daher nicht empfehlen. Wie man sich auf der Plattform dennoch gut darstellen kann, zeigen wir im Folgenden:

Als einfachste Option sind hier natürlich die Werbeflächen zu nennen, die zwischen den Suchergebnissen durch YouTube selber bereitgestellt werden und analog zu Instagram & Co. mietbar sind. Ein Beispiel siehst Du hier:

Werbung auf YouTube

Welchen Kunden Dein Produkt dann im Endeffekt angezeigt wird, hängt von dem Google-Suchverlauf der Nutzer ab.

Sowohl für Dienstleistungen als auch Produkte bietet sich jedoch auch an, ein Video eines YouTubers zu sponsoren. Im Gegenzug für die Bezahlung stellt der YouTuber das gewünschte Produkt, die Dienstleistung oder Dein Unternehmen generell in seinem Video kurz vor. Der Vorteil besteht darin, dass auf die verschiedenen Funktionen der Leistung gesondert eingegangen werden kann und diese Form der Werbung aus nachvollziehbaren Gründen lebendiger und ansprechender wirkt als ein einzelnes Bild.

Natürlich gibt es noch unzählige weitere Plattformen und Medien, die Du nutzen kannst. Du musst sowieso ein bisschen herumprobieren, bis Du genau das Richtige findest. Darüber hinaus gibt es noch weitere Möglichkeiten wie Du Dich oder Dein Unternehmen online besser präsentieren kannst (Stichwort Suchmaschinenoptimierung). Wir von mōmentum helfen Dir gerne dabei dieses Ziel zu verwirklichen.

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Auch wir haben Soziale Medien für uns entdeckt.

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