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Ein Roboter liest ein Buch , daneben steht EAT ausgeschrieben

Wer sich hin und wieder mit dem Thema Suchmaschinenoptimierung auseinandersetzt wird früher oder später über die Begriffe EAT und YMYL stolpern. Doch was ist damit eigentlich genau gemeint?

In diesem Blog erfährst Du, was EAT für die Suchmaschinenoptimierung bedeutet und wie Du Expertise, Autorität und Verlässlichkeit/Vertrauen in Deinem Content aufbaust und signalisierst.

Doch zunächst einmal zu den Basics:

E wie Expertise

Wie so vieles im Internet ist auch das Akronym EAT aus dem Englischen abgeleitet.

Das E steht dabei für die Expertise, die Du in Deinem Content vermitteln sollst. Du musst zeigen, dass Du Dich in diesem bestimmten Gebiet auskennst. Wenn Du Blogs schreibst, solltest Du daher eher die Rolle des Spezialisten als des Generalisten einnehmen.

A wie Authoritativeness

Auch ein Spezialist weiß natürlich nicht alles. Deshalb prüft Google auch, ob und welche Quellen Du für Deinen Content heranziehst. Verweist Du auf seriöse Artikel oder ziehst sogar wissenschaftliche Studien & Co. heran, steigt gleichzeitig auch die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Content dem User einen Mehrwert bietet. Das sieht Google natürlich auch sehr gerne und belohnt Dich mit einem besseren Ranking.

Zudem gleicht Google auch Dein Standing innerhalb einer Branche mit den gesammelten Daten im Knowledge Graph ab. Auch das fließt natürlich in die Bewertung mit ein.

T wie Trustworthiness

Zu guter Letzt wird auch das Vertrauen bewertet, das Deine Seite ausstrahlt. Verweisen andere auf Deinen Content oder hast Du generell hochwertige Backlinks und ein SSL-Zertifikat für eine Https-Übertragung um die Verbindung zu Deiner Seite zu verschlüsseln, stehen Deine Chancen gut, dass Google Dich als vertrauenswürdig oder seriös einschätzt.

Aber auch Faktoren wie ein interner Kundendienst und eine Datenschutz- oder Cookie-Richtlinie stärken Dein Ranking.

Your Money, Your Life (YMYL)

Besondere Vorsicht sollten Webseitenbetreiber walten lassen, deren Seiten sich um die Themen Gesundheit, Recht oder Finanzen drehen. Denn hier ist sich Google der erhöhten Schäden bewusst, welche Fehlinformationen verursachen können. Im Zeitalter der Fake News sollte das jedem einleuchten.

Deshalb hat Google solche Seiten in eine separate Kategorie gepackt und begutachtet/bewertet den Content hier besonders genau.

Und wie baue ich mir nun EAT auf?

Grafik mit ein paar Charts

Wie durch das vorherige Kapitel wahrscheinlich schon deutlich geworden ist, musst Du Google – und natürlich auch Deinen Nutzern – deutlich machen, dass Du Experte bist und somit weißt, wovon Du redest und dass andere das genauso sehen.

Insgesamt ist jedoch wichtig zu sagen, dass die drei EAT-Punkte interdependent bzw. komplementär zueinander zu sehen sind: Wenn Du Deine Expertise unter Beweis stellst, steigt gleichzeitig auch Deine Autorität und das Vertrauen in Deine Inhalte wächst ebenso.

Das kannst Du bspw. dadurch machen, indem Du auf Deiner Seite oder bei Deinen Blogs einen kurzen Steckbrief hinzufügst, der zeigt, dass Du vom Fach bist. Auch Zertifikate von anerkannten Prüfstellen oder Verbänden können Dir dabei helfen.

Du kannst natürlich auch im Text erklären, warum Dir das Thema bspw. besonders wichtig ist, denn es muss ja nicht immer um Raketenwissenschaft oder so gehen. Auch bei Alltagsthemen ist eine gewisse Expertise sinnvoll.

Wenn Du bspw. Sightseeing-Geheimtipps in Florenz auflistest, schadet es nicht zu Beginn zu erwähnen, dass Du dort längere Zeit gelebt hast.

Ansonsten ist es natürlich auch gerne gesehen, wenn Du bereits (seit längerer Zeit) Content zu demselben Themengebiet veröffentlichst.

Autorität erlangst Du zudem durch Transparenz: wie bei wissenschaftlichen Arbeiten ist es richtig und wichtig Quellen mit anzugeben. Das heißt nicht, dass Du bei jedem Inhalt eine Fußnote oder so hinzufügen musst, aber an passender Stelle einen Hyperlink zu einer Statistik oder einem Zeitungsartikel anzugeben schadet definitiv nicht. On top „bedankst“ Du dich dadurch bei den OriginalautorInnen, was uns gleich zum nächsten Punkt bringt: Backlinks.

Hochwertige Backlinks aufzubauen ist zeit- und oft kostenintensiv. Wenn Dir der Aufwand zu hoch ist, kannst Du Dich auch in Branchenregistern o.ä. kostenfreien Onlineportalen registrieren lassen, wodurch Deine Markenbekanntheit auch steigt. Wenn Du mehr zu diesem Thema erfahren möchtest, schaue Dir das folgende Video von Evergreen Media an.

Daneben lohnt es sich auch auf Social Media mit Influencern zusammenzuarbeiten. Speziell in kleineren Subgenres ist die Instagram-Community gut vernetzt und Kooperationen können Dir hier relativ schnell Bekanntheit bei Deiner Zielgruppe einbringen.

social media icons

Vertrauen erlangst Du neben den oben angeführten Aspekten auch durch Interaktionen mit Deinen Usern. Richte Kommentarfelder ein und antworte möglichst zeitnah auf Fragen oder Anregungen. Je nach Größe Deines Projektes lohnt sich auch ein Kundendienst.

Darüber hinaus solltest Du Deine Seriosität durch das Einhalten von gesetzlichen Vorgaben zu Cookies & Datenschutzbestimmungen demonstrieren. Durch die Verwendung von SSL-Zertifikaten zeigst Du on top, dass Dir der Schutz Deiner User wichtig ist – auch wenn Du vielleicht gar keine sensiblen Daten abfragst/übermitteln lässt.

Bild einer https-Verschlüsselung

Fazit

  • Mach Deinen Nutzern klar, warum Dein Content einen Mehrwert bietet. Wenn sie sehen, dass Du Ahnung von dem hast, was Du schreibst, werden sie Deine Seite wahrscheinlicher nochmal aufsuchen oder Dir auf Instagram & Co. folgen.
    Zudem wirst Du so auch mehr Conversions generieren und Deine Marke ausbauen können
  • Sei trotz aller Expertise „bescheiden“ und gib Deine Quellen als Links an. Das ist zum Einen vorteilhaft für Deine EAT und zum Anderen hilfst Du damit anderen Webseitenbetreibern. Mit Kommentarfunktionen und Kundendiensten machst Du Dich zudem nahbar und kannst leichter mit den Usern interagieren.

Hilf uns EAT aufzubauen und lerne mōmentum auch in den Sozialen Medien kennen

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