8 Plug-Ins für bessere WordPress-Webseiten

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WordPress ist das mit Abstand am meisten genutzte Content Management System  – sowohl in Deutschland als auch weltweit. Aus dieser Popularität hat sich eine große und vor allem aktive Community rund um WordPress gebildet.

Diese ist auch mit einer Vielzahl von Plug-Ins verbunden. Bei einem Plug-In handelt es sich um eine Erweiterung von Funktionalitäten in WordPress. Dabei kann es sich beispielsweise um Kontaktformulare bis hin zu Tools zur Suchmaschinenoptimierungen handeln.

Inzwischen gibt es über 55.000 Plug-Ins für WordPress und täglich kommen neue hinzu. Das bietet natürlich sehr viel Auswahl. Um Dir einen guten Überblick zu verschaffen, möchten wir Dir in diesem Blogartikel ein paar nützliche Plug-Ins vorstellen. Diese haben wir in Webseitengestaltung, Suchmaschinenoptimierung, Performancesteigerung und Datenschutzgrundverordnung gegliedert.

Webseitengestaltung

Wer schon öfter Webseiten erstellt hat, bekommt schnell ein Gefühl dafür, dass es nicht für jede Webseite die eine richtige Herangehensweise gibt, sondern die Lösungen meistens sehr unterschiedlich und individuell sein können.

Das Ziel des Webdesigns ist es, eine Seite so übersichtlich wie möglich zu gestalten. Je übersichtlicher eine Seite ist, desto mehr Zeit möchte ein potentieller Kunde auf dieser verbringen. Letzten Endes kann dies daraufhin zu Kundeninteraktionen und bestenfalls Conversions führen.

In WordPress gibt es zu diesem Zweck sehr viele Page Builder und gestalterische Tools. Wir möchten Dir drei davon kurz vorstellen.

Elementor Pro

Das erste Plug-In ist das populärste. Elementor ist einer der Marktführer mit über 5 Millionen Installationen. Seitdem gibt es fast wöchentlich neue Features und Erweiterungen. Aber was ist Elementor eigentlich?

Elementor ist ein Page Builder, der versucht, den eigentlichen WordPress-Editor zu ersetzen. Daher ist es aber auch schwer rückgängig zu machen, wenn eine Seite bereits erstellt wurde.

Mit Page Buildern bearbeitest Du im Wesentlichen nur den „Body“-Teil einer Seite – also der Teil auf dem Dein Content platziert wird. Dies geschieht mithilft von Zeilen, Spalten und Elementen innerhalb der Spalten. In der kostenlosen Version bietet Elementor dazu bereits sehr viele Features.

In der Pro Version werden diese noch einmal deutlich erweitert (alle Pro Elemente kannst Du auf dem Bild erkennen). Des Weiteren kommen noch viele Widget- und WooCommerce Elemente hinzu.

8 Plug-Ins für bessere WordPress-Webseiten

Ewww Image Optimizer

Wenn eine Webseite besucht wird, sind Bilder meist der letzte Part der vollständig geladen ist. Die Funktionsweise von Ewww Image Optimizer ist, dass das Plug-In die ursprünglichen Formate (wie beispielsweise JPEG) in ein Webp-Format konvertiert.

8 Plug-Ins für bessere WordPress-Webseiten

Dieses Format hat den Vorteil, dass Bilder deutlich komprimierter sind und zusätzlich eine bessere Bildqualität als JPEG-Formate aufweisen.

Self Hosted Google Fonts

Auch Schriftarten können sehr vielfältig gestaltet werden. Normalerweise können diese über Content Delivery Networks von Servern abgerufen werden. Unsere Alternative dazu ist das Plug-In Self Hosted Google Fonts.

Dieses Plug-In erlaubt, dass Schriftarten auf dem lokalen Server abgerufen und auf der eigenen Infrastruktur gehosted werden können. Die Vorteile dadurch sind vielfältig.

Zum einen ist dies datenschutzkonform und bietet weniger Angriffsfläche für Hacker. Weitere Punkte sind, eine bessere und schnellere Abrufbarkeit und die Möglichkeit, auch offline/auf Deinem Localhost Schriftarten zu verwenden.

8 Plug-Ins für bessere WordPress-Webseiten

 

SEO

Suchmaschinenoptimierung (Verlinkung SEO-Blogartikel) ist oft keine kurzfristige Angelegenheit, sondern eher langfristig angelegt. Dafür bringt es im Vergleich deutlich bessere Ergebnisse als klassische Suchmaschinenwerbung.

Daher ist es für viele Webseiten essenziell ein SEO-Plug-In zu besitzen. Wenn eine Webseite kommerziell ausgelegt ist, dann kommt man wohl auch nicht um die Auswahl eines SEO-Tools herum. Die beiden berühmtesten Vertreter sind Yoast Seo und Rank Math.

Bei Rank Math (2018) handelt es sich im Vergleich zu Yoast (2010) um das deutlich neuere Tool. Dabei sind beide Plug-Ins in einer kostenfreien Basis Version erhältlich und mit zusätzlichen kostenpflichtigen Funktionen erweiterbar.

Beide Plug-Ins basieren auf einem modularen Ansatz. Das heißt, dass bestimmte Funktionen ein oder ausgeschaltet werden müssen, um diese zu nutzen oder zu deaktivieren. Im Generellen besitzt Rank Math dabei deutlich mehr kostenfreie Basisfunktionen als Yoast. Diese sind aber nicht immer relevant.

Daher muss jeder für sich selber zunächst einmal herausfinden, mit welchem Tool er besser umgehen kann und welches Plug-In die eigenen Bedürfnisse erfüllt.

Performancesteigerung 

Für die schlechte Ladeperformance einer Webseite gibt es vielfältige Gründe. Typische Beispiele hierfür sind eine große Seitengröße, externe Skripte, die Konfiguration von WordPress, aber auch das Webhosting und die schlechten Plug-Ins (mehr dazu erfährst Du in unserem Blog zu den Core Web Vitals).

Das Problem bei einer schlechten Ladeperformance liegt darin, dass die Nutzer lange zu warten haben, bis Bilder und Funktionen der Seite final verfügbar sind. Je länger sie dabei ausharren müssen, desto wahrscheinlicher werden sie die Seite entnervt wieder verlassen.

Die Performance einer Webseite bemisst sich dabei in der Regel anhand der Pagespeed Insights von Google.

Screenshot der Core Web Vitals

Autoptimize

Autoptimize hat über 1 Million aktive Installationen bei WordPress. Bei Autoptimize handelt es sich um ein Optimierungs-Plug-In. Mit einigen Einstellungen lässt sich damit die Page-Speed Deiner Webseite deutlich erhöhen.

Dabei werden vor allem JS-, HTML-, und CSS- Code, URL von Bildern und vieles mehr aggregiert und optimiert. Gerade durch die Vielzahl von möglichen Einstellungen kann speziellen Bedürfnissen der Webseitenbetreiber entgegengekommen werden.

Async Javascript

Async Javascript kann als Ergänzung zu Autoptimize genutzt werden. Async beseitigt Render-blocking Javascript. Bei dem Besuchen einer Webseite geht der Browser den HTML Code durch, um die Inhalte darzustellen. Stößt er dabei auf den Wechsel von HTML zu JavaScript, stoppt es das Rendern der restlichen visuellen Inhalte.

So kann es zu Verzögerungen kommen. Um diesem Problem entgegenzuwirken, bietet das Asnyc Javascript Plug-In zwei grundlegende Ansätze (Async oder Defer), welche jedoch beide dazu führen, dass erst die sichtbaren Elemente geladen werden, bevor die Interaktionsfähigkeit der Seite ermöglicht wird. Probiere hierbei am besten aus, welches Deinen Pagespeed Insights-Score mehr verbessert, ohne notwendige Funktionen zu verhindern.

Datenschutz

Die Datenschutzgrundverordnung wird seit dem Jahr 2018 angewendet und vereinheitlicht die Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten. Die DSGVO ist für jeden wichtig und relevant, egal ob Du Daten erhebst und verarbeitet oder nicht. Wie Du die richtigen Daten erhebst, erfährst Du in einem anderen Blogartikel. Bestandteil dieser DSGVO ist die Pflicht, einen Cookie-Hinweis – also der Hinweis, dass personenbezogene Daten erhoben werden – einzubinden, welcher zum einen Wahlmöglichkeiten bietet und zum anderen eine explizite Zustimmung fordert.

GDPR Cookie Compliance

Cookies sind kleine Textdateien oder Datenpakete, die von Webbrowsern übermittelt werden und individuelle Nutzerdaten zur Analyse durch den Webseitenbetreiber speichern können.

 
 
 
 
 
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Das kostenlose Plug-In GDPR Cookie Compliance erlaubt Cookies konform der GDPR & CCPA, EU Cookie Law zu gestalten. Dabei bietet es sehr flexible Möglichkeiten hinsichtlich der Gestaltung und des Textes des Cookie Feldes, genauso wie der entsprechenden Position und Ladezeit. 

8 Plug-Ins für bessere WordPress-Webseiten

Fazit & „weniger ist mehr“ 

Bei WordPress-Plug-Ins gibt es oft nicht DAS Plug-In welches installiert werden sollte. Auch wie viele Plug-Ins installiert werden sollten, kann sehr benutzerspezifisch sein. Natürlich können zu viele Plug-Ins auch zu Ladeverzögerungen führen und Performanceverluste bedeuten. Eine weitere Gefahr ist, dass Inkompatibilitäten entstehen können und somit die Seite nicht fehlerfrei geladen werden kann.

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